Ländliche Räume nicht nur erforschen, sondern Transformationsprozesse und die Zukunftsfähigleit ländlicher Räume begleiten und mitgestalten. Mit der Podcastserie Land.Schafft.Wissen. präsentieren wir Ergebnisse verschiedener Forschungsprojekte zum Nachhören.
Im Trailer hören Sie Professorin Alexandra Engel, Direktoriumsmitglied des Zukunftszentrums Holzminden-Höxter und Professorin für Sozialpolitik und soziale Problemlagen Erwachsener, die das ZZHH und das Format des Podcast vorstellt:
„Mit dieser Podcastreihe werden wir allen Akteurinnen und Akteuren in ländlichen Räumen aktuelle Ergebnisse aus unseren Forschungsprojekten und auch den Studien anderer Institutionen zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit ländlicher Räume vorstellen und Möglichkeiten des Transfers, des konkreten Nutzens vor Ort auch mit Praktikerinnen und Praktikern diskutieren.“
In der 12. Folge fragt die Moderatorin Katrin Degenhardt die Professoren Klaus Maas und Christian Jolk von der Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe (Th OWL) „Welche Win-Win-Situation ergibt sich aus der gemeinsamen Forschung der TH OWL und der Universität Venda (UNIVEN) in Südafrika für den Umgang mit unser wichtigsten Ressource Wasser? Was können beide Seiten voneinander lernen?“
Die beiden Wissenschaftler der TH OWL geben Einblicke in das Projekt Seesonar und die Vermessung von See- und Flussgründen mit Hilfe eines dafür entwickelten Wasserultraschallgerätes, einer sogenannten Wasserdrohne. Das Ziel ist die Generierung von Daten zur Optimierung des Wassermanagements in den untersuchten Gebieten. Prof. Maas und Prof. Jolk berichten von den Messungen im Kreis Höxter und von denen im Nord-Osten Südafrikas während ihres Forschungsaufenthaltes und sie beschreiben die Unterschiede und Herausforderungen bei ihrer Arbeit in diesen unterschiedlichen Regionen. Beide betonen die Wichtigkeit solcher internationalen Kooperationen - sowohl für die Forschungsergebnisse, ihren gemeinsamen Nutzen und das Von-einander-Lernen als auch für die Studierenden, die dabei wertvolle Erfahrungen für ihre berufliche Zukunft machen können.
Shownotes
https://www.th-owl.de/forschung/transfer/trinnovation-owl/formate/impulsprojekte/seesonar/
https://www.wbgu.de/de/publikationen/publikation/eu-wasserpolitik
https://www.unesco.de/themen/wissenschaft/wasser-und-ozeane/weltwasserbericht/
Die elfte Folge vermittelt vielseitige Einblicke in den Prozess Co-Creation, der das gemeinsame und demokratische, aber auch systematische Gestalten von Veränderungen in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik fördern kann.
Im Gespräch mit Moderatorin Katrin Degenhardt sind diesmal die Wissenschaftlerinnen Professorin Dr. Alexandra Engel und Dr. Agnes Kriszan von der HAWK und die Autorin Katrin Elster. Gemeinsam ist Ihnen das Anliegen, die Gestaltungsmacht der engagierten Akteure des gelingenden Alltags – egal ob in Wirtschaft, Verein oder Kommunalpolitik – zu stärken. In einem spannenden Gespräch gehen die Wissenschaftlerinnen Prof. Dr. Alexandra Engel und Dr. Agnes Kriszan, die Autorin Katrin Elster und die Moderatorin Katrin Degenhardt der Frage nach, warum etablierte Partizipationsformate heute nicht mehr ausreichen, um die komplexen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer heutigen Zeit zu bewältigen und wie Co-Creation echte Teilhabe aller Menschen unserer Gesellschaft ermöglichen kann.
Als geeigneten Ansatz erläutert Katrin Elster die Bedeutung und die Dimensionen von Co-Creation: systematisches und gemeinsames Gestalten von Lösungen und Veränderungen über disziplinäre, hierarchische und kulturelle Grenzen hinweg durch die Verteilung von Gestaltungsmacht auf alle Beteiligten. Sie zeigt auf, welche Wertvorstellungen für Co-Creation erforderlich sind, wie die Vorgehensweise in co-kreativen Prozessen ist und dass eine methodische Unterstützung zu ihrem Gelingen unerlässlich ist.
Dr. Agnes Kriszan gewährt daran anknüpfend Praxiseinblicke in aktuelle Forschungsarbeiten und erklärt, dass Co-Creation durch erweiterte Teilhabemöglichkeiten und Perspektivwechsel für die Bewältigung von Herausforderungen in ländlichen Räumen ein vielsprechender Lösungsansatz sein kann. Der spannenden Darstellung von Co-Creation aus verschiedenen Blickrichtungen folgt das gemeinsame Fazit, dass für co-kreative Veränderungen die Auseinandersetzung mit dem Begriff Macht, die Bereitschaft zur Machtabgabe und nicht zuletzt finanzielle Ressourcen für die methodische Begleitung erforderlich sind.
Shownotes
Katrin Elster, Dörte Schröder: Macht!: Mit Co-Creation von guten Absichten zu echter Wirkung (2025)
Katrin Elster, Tamara Christensen: Leading in Ambiguity: How to Transform Uncertainty into Possibilities (2022)
Nienaber, Birte; Oliveira, José, Kriszan, Agnes, Albert, Isabell (2025): Leveraging LEGO® Serious Play® in Scientific Research on Migration. Regions and Cohesion, 14, 2.
Kriszan, Agnes, Nienaber, Birte (2024): Researching Playfully? Assessing the Applicability of LEGO® Serious Play® for Researching Vulnerable Groups. Societies, 14, 15.
Nienaber, Birte; Kriszan, Agnes (2023): Thinking with the hands: LEGO® Serious Play® a game-based tool to empower young migrants integrating. Migration Letters, 20(3), 443–452.
In der zehnten Folge gehen Katrin Degenhardt (Moderation) und Heike Gumz (Diplom -Sozialpädagogin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zukunftszentrum Holzminden-Höxter (ZZHH) dem Einfluss lokaler Netzwerke auf die Bildungsqualität und auf die individuellen Bildungsverläufe von Jugendlichen vor dem Hintergrund räumlicher Ungleichheiten nach.
Heike Gumz berichtet über ihre Forschung und zeigt auf, wie Berufswahlprozesse gut unterstützt werden können und welche Rolle Netzwerke dabei für junge Menschen spielen. Zentral sind unter anderem die richtigen Settings, ein guter und individueller Dialog vor dem Schreiben der Bewerbungen, eine Offenheit für die Ideen der Jugendlichen oder kreative methodische Ideen, die Jugendliche fördern, ihre Ideen zu äußern.
Die Ergebnisse der Studie sprechen dafür, sehr frühzeitig Räume zu eröffnen, in denen Jugendliche fernab von Schulkontext und Leistungsorientierung ausprobieren und entwickeln können. Die regionalen Netzwerke sind dabei förderlich, benötigen jedoch eine verlässliche Finanzierung und Arbeitsteilung. Dabei müssen Jugendliche selbst oder Berufsgruppen, die sie vertreten, beteiligt sein.
In der neunten Folge fragt Katrin Degenhardt „Welche Zugänge, aber auch Lücken entstehen aus den Rahmenbedingungen für die Akteurinnen und Akteure, die kulturelle Bildung für Kinder und Jugendliche in ländlichen Räumen gestalten – und welche Konsequenzen hat das?“ die drei Wissenschaftlerinnen Dr. Katja Drews (HAWK), Heike Gumz (Uni Kassel/BTU) und Claudia Arndt (BTU).
Zur Beantwortung stellen die drei Forscherinnen die Ergebnisse ihrer regionalvergleichenden Studie über Arrangements, Praxis und Praktiken kultureller Bildung in Einrichtungen, Projekten, Vereinen und Initiativen in drei ausgewählten ländlichen Räumen vor: dem Weserbergland, dem Südwestvorharz und der Lausitz.
Die Zuhörerinnen und Zuhörer erwartet Einblick in aktuell relevante Forschungsergebnisse der Studie. Etwa welche Konsequenzen aus den Wahrnehmungen der Akteurinnen und Akteure resultieren, die kulturelle Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche gestalten. Unter anderem im Hinblick auf die Bedingungen der Angebotserstellung, die konkreten Finanzierungsvoraussetzungen und ihre Vernetzungsmöglichkeiten. Im O-Ton veranschaulicht ein Praxisakteur exemplarisch die Herausforderungen und regionalen Erfahrungen aus dem Handlungsfeld der kulturellen Bildungsarbeit. Deutlich wird, dass die Voraussetzungen und damit auch die Teilhabechancen von Kindern und Jugendlichen regional sehr spezifisch sind und sich durch laufende Prozesse – wie etwa erschwerte Zugänglichkeit zu Fördermitteln und die Streichung finanzieller Förderungen – stetig weiter verschieben.
Die Ergebnisse beleuchten zudem, warum in Regionen mit einem geringen Angebot und erschwerten Bedingungen für kulturelle Bildungsarbeit auch das Risiko steigt, dass undemokratische Kräfte leichter Zugang zu Jugendlichen finden. Die Wissenschaftlerinnen diskutieren Möglichkeiten zur Stärkung der kulturellen Bildungsarbeit sowie daraus resultierende interregional gültige Handlungsempfehlungen.
Shownotes und Timecodes finden Sie als pdf-Dokument.
In der achten Folge gewährt Jan Schametat Einblicke in die angewandte Forschung am ZZHH und berichtet über das Projekt ´JOLanDA´, eine Kooperation zwischen der HAWK Holzminden und der Technischen Hochschule Lübeck. Im Rahmen dieses Projektes ist eine digitale Applikation zur Unterstützung bei der Berufsorientierung Jugendlicher in ländlich-peripheren Räumen entwickelt worden.
„Gehen oder bleiben?“, diese Frage ist für viele junge Menschen oft untrennbar mit der Frage der Berufswahl verbunden. In dessen Folge kommt es häufig zur Abwanderung aus ländlich-peripheren Räumen. Somit begrüßt die Moderatorin Katrin Degenhardt ihren Gast Jan Schametat mit der Frage, ob im Jahr 2024 noch immer von Landflucht gesprochen werden kann. In einem spannenden Gespräch gehen sie detailliert auf die Herausforderungen der Berufsorientierung an sich und die besonderen Schwierigkeiten für Jugendliche in ländlich-peripheren Räumen in diesem Kontext ein. Dabei beleuchten sie auch die Bedeutung ihrer Abwanderung für die betroffenen Regionen.
Jan Schametat erläutert, was sich hinter dem Akronym JOLanDA verbirgt, was an diesem Projekt die Neuartigkeit im Umgang mit dem Thema Berufsorientierung ausmacht und welche Unterstützungsmöglichkeiten für Jugendliche die digitale Applikation bietet.
Begleitmaterial und Kontaktdaten:
Link zum Projekt JOLanDA
In der neuen Folge der Podcastserie „Land.Schafft.Wissen.“ des Zukunftszentrums Holzminden-Höxter (ZZHH) geben Prof. Dr. Ulrich Harteisen und Dr. Swantje Eigner-Thiel Einblick in die angewandte Forschung am ZZHH und erläutern das Konzept regionaler Ernährungsresilienz sowie die Bedeutung für eine nachhaltige Regionalentwicklung.
„Resilienz – Trendwort oder Zukunftskonzept?“, mit diesen Worten begrüßt Moderatorin Katrin Degenhardt ihre Gäste Prof. Dr. Ulrich Harteisen, Professor für Regionalmanagement und regionale Geografie und Direktoriumsmitglied am ZZHH, und Dr. Swantje Eigner-Thiel, Koordinatorin der Forschungsgruppe "Ländliche Räume und Dorfentwicklung". In einem spannenden Gespräch führen die beiden Forschenden in den Begriff der Resilienz und das unterschiedliche disziplinäre Verständnis ein.
Was genau sich hinter dem Begriff der Ernährungsresilienz versteckt und wie sich Ernährung und Regionalentwicklung miteinander verknüpfen lassen und gegenseitig befruchten, legen sie anhand ihrer Vorstudie mit dem Titel „Regionale Ernährungsresilienz als Gemeinschaftsaufgabe im Kontext einer nachhaltigen Entwicklung“ dar. Darin hat das Team um Prof. Harteisen betrachtet, welche Hemmnisse und Chancen sich für den Aufbau einer regionalen Versorgungskette am Beispiel Brot unter der Perspektive von Nachhaltiger Entwicklung und Resilienz ergeben.
Begleitmaterial und Kontaktdaten:
Forschung zum Thema „Ländliche Räume“ an der HAWK
„An sich selbst glauben und mit Freude dabei sein“, so lautet der Tipp an Gründungs- und Nachfolgeinteressierte von Seriengründer Henning Meyer, der seine unternehmerische Karriere mit nur 15 Jahren in der Region Holzminden-Höxter begann. In der neuen Podcast-Folge „Von Start-up bis Nachfolge: Unternehmertum im ländlichen Raum“ aus der Serie „Land.Schafft.Wissen.“ des ZZHHs gibt Herr Meyer gemeinsam mit der Jungunternehmerin Anne Engel, die zusammen mit ihrem Bruder die Nachfolge im Familienunternehmen Bäckerei Engel antritt, spannende Einblicke in die Gedankenwelt und Erfahrungen junger Unternehmer*innen. Neben ganz persönlichen Geschichten, erzählen die beiden unterhaltsam was es bedeutet sich für das Unternehmersein, nicht nur im ländlichen Raum, zu entscheiden [38:57:00].
Prof. Dr. Jörg Lahner von der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) erklärt im Gespräch mit der Moderatorin Katrin Degenhardt praxisnah die Vielfalt ländlicher Räume als Wirtschaftsraum und die Bedeutung von Gründungen und Nachfolge [00:46:01].
Welche Rolle Netzwerke dabei spielen und wie gut diese in der Region Holzminden-Höxter funktionieren, berichten Imke Müller-Stauch, Netzwerkmanagerin des Innovationsnetzwerks, und Mark Becker, Unternehmer in der Region [13:39:34].
Begleitmaterial und Kontaktdaten:
Innovationsnetzwerk HOL/HX: www.weserallianz.de
Anne Engel: www.baeckerei-engel.com
Henning Meyer: www.linkedin.com/in/henningmeyer
Mark Becker: www.gebr-becker.com
In der neuen Folge der Podcastserie „Land.Schafft.Wissen.“ des Zukunftszentrums Holzminden-Höxter (ZZHH) berichten Dr. Agnes Kriszan, wissenschaftliche Mitarbeiterin am ZZHH, und Julia Wunderlich, Mitarbeiterin für Forschungskommunikation an der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe, nicht nur, wie Wissenschaftlerinnen ihre Erkenntnisse an Bürger*innen, Wirtschaft oder auch Politik weitergeben können, sie erklären auch, wie ein echter Dialog entstehen kann, von dem beide Seiten profitieren.
Anschaulich erläutern sie mit Beispielen aus der Arbeit am ZZHH und der Hochschule wie wissenschaftliche Erkenntnisse praxisnah Anwendung finden und wie besonders ländliche Regionen davon profitieren können.
Prof. Dr. Klaus Maas, Direktoriumsmitglied des ZZHH, berichtet von der Gründungsidee des ZZHH: eine Forschungseinrichtung im ländlichen Raum für ländliche Räume mit dem Anspruch diese Regionen nicht zu beforschen, sondern aktiv mitzugestalten.
Als weiterer Interviewpartner konnte Ulrich Ueckerseifer, Wirtschaftsredakteur beim WDR, gewonnen werden. In einem Exkurs erläutert er, wie es gelingen kann, komplexe Sachverhalte „einfach zu erklären“.
Timecodes zu einzelnen Gästen und ihren Themen:
- 00:45:92 Das ZZHH (Prof. Dr. Klaus Maas)
- 11:19:67 Wissenschaftskommunikation und Transfer (Dr. Agnes Kriszan und Julia Wunderlich)
- 40:01:72 Einfach erklären (Ulrich Ueckerseifer)
- 49:39:54 Fazit und Ausblick (Prof. Dr. Klaus Maas)
Die vierte Folge der Podcastreihe Land.Schafft.Wissen. des Zukunftszentrums Holzminden-Höxter (ZZHH) steht ganz im Zeichen der Kultur in ländlichen Räumen. Moderatorin Katrin Degenhardt – selbst vormals hauptberufliche Sängerin – führt dazu ein angeregtes Gespräch mit Kulturwissenschaftlerin Dr. Katja Drews vom Zukunftszentrum Holzminden-Höxter und drei weiteren Gästen aus den Bereichen Kunst und Kultur. Wieviel und was genau ist da „los“, in den ländlichen Regionen, was Theater, Musik, Museen oder Kunst betrifft? Welche Kunst- und Kulturformen gibt es abseits der klassischen Kultursparten besonders in kleinen Gemeinden? Die Rahmenbedingungen der „freiwilligen Leistung Kultur“ in den öffentlichen Haushalten werden ebenso betrachtet wie die Akteurskonstellationen als eigene Potenziale von Kreativität in unverdichteten Landstrichen. Kulturpolitik und -förderung, aber auch die vitale Soziokultur ländlicher Räume beleuchtet Interviewpartnerin und Kulturwissenschaftlerin Dr. Beate Kegler mit aktuellen Forschungsergebnissen. Darüber hinaus sprechen aus der Praxis des eigenen Kunstschaffens und der eigenen Biografie: Matthias Meffert, professioneller Musicaldarsteller, aufgewachsen an einer Freilichtbühne, im ländlichen NRW. Daneben die Regisseurin Marianne Cornil, die mit dem „TheatreFragile“ schon lange partizipatives Theater im öffentlichen Raum und jüngst eine Inszenierung im Wald realisiert hat. Am Ende fragt es sich: Was ist für die Zukunft der Kultur in ländlichen Räumen wünschenswert und was ist der spezifische Beitrag, den die Kultur für ländliche Räume leistet?
Timecodes zu einzelnen Gästen und ihren Themen:
- 00:46:20: Zur Einführung: Kultur und wie man sie beforscht (Dr. Katja Drews)
- 00:21:57. Ein Gespräch über Kultur in ländlichen Räumen (Dr. Beate Kegler und Dr. Katja Drews): Aktuelles Wissen über Kunst und Kultur in ländlichen Räumen, Soziokultur, Kulturpolitik und –förderung
- 00:54:18: Von der Laienbühne zum Profi in den Metropolen: eine Künstlerbiografie (Matthias Meffert)
- 01.06:43: Darstellende Kunst im öffentlichen Raum: Engagiertes Theater für und mit allen – auch der Natur (Marianne Cornil/TheatreFragile)
- 01:32.44: Forschung zur Kultur ländlicher Räume am ZZHH: Projekt FAkuBi (Dr. Katja Drews)
- 01.41.43: Ausblick: Für die Zukunft von Kultur in ländlichen Räumen (Beate Kegler, Matthias Meffert, Marianne Cornil, Dr. Katja Drews)
Im Podcast erwähnte Links und Literatur (Shownotes als pdf.)
In der dritten Folge steht das Forschungsvorhaben „Perspektiven für den Wirtschaftsstandort Dorf“ im Mittelpunkt.
Themen und Timecodes:
- 2:21.70: Prof. Dr. Ulrich Harteisen beschreibt, wie die Forschungsidee entstanden ist und stellt die zentrale Forschungsfrage vor.
- 14:53.76: Dr. Tobias Behnen stellt das Untersuchunggebiet, die Forschungsmethode und ausgewählten Ergebnissen zu Wirtschaftsstruktur und Standortqualität dar.
- 24:04.33: Sandra Lindemann beschreibt Vernetzungsstrukturen, Kommunikation sowie räumliche und soziale Einbindung im Dorf.
- 34:09.88: Marcus Cordier skizziert Erkentnisse aus den Schwerpunktbranchen Landwirtschaft und Forstwirtschaft.
- 42:08.54: Prof. Dr. Jörg Lahner stellt die Bedeutung eines angepassten Standortmarketings heraus und erläutert weitere aus der Forschung abgeleitete Handlungsempfehlungen für die Praxis.
- 50:51.30: Prof. Dr. Ulrich Harteisen zieht ein Fazit und gibt einen Ausbilck auf einen florierenden Wirtschaftsstandort Dorf.
Mehr zum Projekt "Perspektiven für den Wirtschaftsstandort Dorf"
In Deutschland engagiert sich rund die Hälfte der Bevölkerung freiwillig. Ob in der Unterstüzung von Geflüchteten, in der freiwilligen Feuerwehr oder im Sportverein – bürgerschaftlich Engagierte bilden das Fundament unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens.
In der zweiten Folge der Podcastreihe „Land.Schafft.Wissen.“ des Zukunftszentrums Holzminden-Höxter (ZZHH) mit dem Titel „Den Rücken stärken! Kommunale Engagementförderung in ländlichen Regionen“ führt Professorin Dr. Alexandra Engel, Direktorin des Zukunftszentrums und Leiterin der Forschungsgruppe Engagement in ländlichen Räumen am ZZHH, in Theorie und Empirie bürgerschaftlichen Engagements, zugespitzt auf eine strategische Engagementförderung, ein. Im Gespräch mit der Moderatorin Katrin Degenhardt beschreibt sie, was Engagierte antreibt und erläutert auch die besonderen Herausforderungen in ländlichen Regionen.
Der Landkreis Göttingen und die Forschungsgruppe haben ein Modellprojekt zur kommunalen Engagementförderung mit dem Namen „GIVE – gut informiert, vernetzt engagiert“ entwickelt, welches im Rahmen des Verbundprojekts „Hauptamt stärkt Ehrenamt“ durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gefördert wird. Frau Regina Meyer, Demografiebeauftrage des Landkreis Göttingen, und Frau Beate Böcker, Leiterin des Projekts „GIVE“, berichten von ihren Erfahrungen aus dem Landkeis Göttingen und diskutieren gemeinsam mit Frau Prof. Engel die Ergebnisse der Begleitforschung zum Projekt. Dazugeschaltet ist auch Marcel Riethig, Sozialdezernent des Landkreises Göttingen, der die Notwendigkeit guter Engagementförderung aus Perspektive der politischen Verantwortungsträger erläutert.
Mehr zum Projekt GIVE
In der ersten Folge spricht die Journalistin Katrin Degenhardt mit Claudia Busch, die am ZZHH das Projekt VivAge bearbeitet. Hier wurden Möglichkeiten und Hindernisse von Seniorenangeboten auf landwirtschaftlichen Betrieben untersucht und daraus konkrete Praxiskonzepte abgeleitet.
Ein realistischer Blick auf Chancen und Hindernisse ermöglicht die Umsetzung jenseits von romantisierenden Vorstellungen ländlicher Idylle und damit Optionen für einen wesentlichen Beitrag zur Lebensqualität von Senioren und der Daseinsvorsorge in ländlichen Räumen. Gleichzeitig werden Chancen für den Erhalt landwirtschaftlicher Hofanlagen ersichtlich.